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Beständigkeit und Qualität – Begriffe, die im Marketing für ein gutes Unternehmen stehen, sich aber ebenso auf die Sing- und Musikschule Gersthofen und ihre Kooperationspartner übertragen lassen. Das Jahreskonzert der Sing- und Musikschule Gersthofen am 15.03.2026 überzeugte mit genau diesen Eigenschaften und vielen weiteren Facetten die zahlreichen Zuhörer im Saal.
Bereits bevor sich die Türen zum Saal öffneten, begrüßte die Big Band unter der Leitung von Christian Schmerder die Gäste im Foyer und brachte alle Anwesenden in eine erwartungsvolle Stimmung. Diese wurde anschließend vom Erwachsenenchor mit einem eigens arrangierten Queen-Medley, begleitet von verschiedenen Ballettgruppen unter der Leitung von Janet Satore, eindrucksvoll weitergetragen.
Christoph Ostermöller begrüßte das Publikum mit herzlichen Eingangsworten und setzte dabei ein klares Zeichen für Beständigkeit und Qualität, indem er drei besonders „beständige“ Gruppen hervorhob, die im Jahr 2026 runde Jubiläen feiern dürfen:
Die Vokalgruppe Cloudberries, bestehend aus Nicole Huber, Martin Seliger und Alexandra Rehberger, blickt auf zehn erfolgreiche gemeinsame Jahre zurück.
Die Orchestergruppe Sunny Mood feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen – stets mit sonnigem Gemüt.
Und das Akkordeonorchester kann auf beeindruckende 30 Jahre musikalische Beständigkeit zurückblicken und darf sich in diesem Jahr zusätzlich darüber freuen, dass das Akkordeon zum Instrument des Jahres 2026 gekürt wurde.
Gerade diese langjährigen Ensembles zeichnen die Musikschule Gersthofen aus: Gruppen, die ihren Zusammenhalt und ihren Gemeinschaftssinn im alltäglichen Musizieren und im Vereinsleben leben.
Durch das Programm führten die beiden Schwestern Julianna und Mirja Braun, die selbst seit ihrer Kindheit mit der Sing- und Musikschule verbunden sind. Mit viel Witz und Charme leiteten sie zum nächsten Programmpunkt über: den jüngsten Schülerinnen und Schülern der Musikschule. Die Kinder aus den Gruppen der Musikalischen Früherziehung, dem Projekt „Musik erleben“, dem Kindergarten Villa Kunterbunt Plus sowie dem Kinderchor zeigten unter der Leitung von Ema Almeida, Karolin Mannes und Issy Wanner mit „Mit der Trommel machen wir Musik“, wie viel Freude gemeinsames Musizieren bereiten kann.
Mit „Puttin’ on the Ritz“ entführten das Ballett unter der Leitung von Natalie Böck gemeinsam mit der Big Band das Publikum nach New York in das weltberühmte Hotel Ritz. Im schillernden Licht der Metropole zeigte die Big Band anschließend, dass Beethovens „Für Elise“ keineswegs ein alter Hut sein muss, sondern auch im Blues-Format auf den Bühnen des Broadways bestehen kann.
Von New York aus führte die musikalische Reise weiter zu einem Kurzurlaub ins Strandcafé. Bei einem Zusammenspiel des Gitarrenensembles unter der Leitung von Roland Jäger und des Streicherensembles unter der Leitung von Ema Almeida konnten die Zuschauer gedanklich am Fruchtcocktail nippen und die Zehen im warmen Sand vergraben. Doch was wäre ein Strandurlaub ohne Stranddisco? Mit „Mamma Mia“ entführte das Streicherensemble die Gäste auf die Tanzfläche, bevor die Reise weiter nach Verona führte.
In der altehrwürdigen italienischen Stadt verzauberten die Cloudberries gemeinsam mit Ema Almeida an der Geige und Pablo Diez am Klavier das Publikum mit „The Way It Is“ aus dem Musical &Julia, ursprünglich gesungen von Céline Dion. Der Vokalgruppe gelingt es jedes Jahr aufs Neue, mit ihren ausgewählten Stücken das Publikum zu begeistern.
Doch die Reise ging noch weiter: Mit „Rhythm Fever“ zeigten die Gersthofer Swinggeigerunter der Leitung von Issy Wanner ihr Können. Anschließend überzeugten sie gemeinsam mit dem Ballett unter der Leitung von Rosalia Grabolus bei Vivaldis Konzert für zwei Violinen.
Auch Young Sunny Mood und Sunny Mood begeisterten das Publikum mit „Clockwork“ von Kees Vlak, „Song for the Memory“ sowie dem Disney-Klassiker „Can You Feel the Love Tonight“, gesungen von Ines Sommer.
Nach einer kurzen Pause zeigte das Akkordeonorchester eindrucksvoll, warum das Akkordeon zum Instrument des Jahres 2026 gewählt wurde. Die Vielseitigkeit und klangliche Bandbreite des Instruments wurden in der „Peer Gynt Suite“ eindrucksvoll präsentiert.
Mit viel Gefühl und Hingabe interpretierte Ines Sommer anschließend das Lied „Wie soll ein Mensch das ertragen?“ von Philipp Poisel unter der Leitung von Gunda Guggenmos – und wurde dafür mit großem Applaus des Publikums belohnt.
Die musikalische Reise führte danach ins grüne Irland, wo das Ballett mit Unterstützung des Akkordeonorchesters beim „River Dance“ seine tänzerischen Fähigkeiten unter Beweis stellte. Es folgte eine Modern-Dance-Version von „Viva La Vida“, begleitet von den Cloudberries und kreativ umgesetzt von den Schülerinnen von Janet Satore.
Kurz vor dem Ende der Reise ging es noch nach Japan in die Welt von Studio Ghibli: Mit „Merry Go Round“ aus Howl’s Moving Castle wurde das Publikum unter der Leitung von Valentina Klann tänzerisch in die Welt des Anime entführt.
Mit „Hot Stuff“ von Donna Summer, interpretiert von den Cloudberries, sowie „Don’t Worry, Be Happy“, vorgetragen vom Erwachsenenchor, rundete die Musikschule ihre musikalische Weltreise ab. Die abschließenden Worte sprach der musikalische Leiter Robert Kraus.
Das Jahreskonzert zeigte eindrucksvoll allen Familien, Mitgliedern und Besuchern, welche großartige musikalische Bildung und soziale Gemeinschaft in der täglichen pädagogischen und menschlichen Arbeit der Sing- und Musikschule Gersthofen entsteht.
Text: Alexandra Rehberger